10 Feb 2009 @ 8:19 
 

Stray

 

Der Stray Bus fuhr am Montag schon um 7.45 Uhr ab, daher war fruehes Aufstehen angesagt. Nachdem alles gepackt und die letzten Absprachen getroffen waren, starteten wir Richtung Auckland Central Backpacker, meinen Pickup-Punkt. Ich bin erstaunt, wieviel Verkehr es mittlerweile rund um Auckland gibt, aber durch geschicktes Fahren von Jochen kamen wir ohne Stau in die Innenstadt.

Wenn auf eins neben den Asiaten und ihren Spielereien verlass ist, so dass man in NZ immerzu Deutsche trifft. So stand ich kaum 5 Minuten am Pickup-Punkt, als eine Gruppe von 4 Leuten um die Ecke kam und mich auf Englisch fragten, ob ich auch auf den Stray Bus warten wuerde? Nachdem ich dies bejaht hatte, verrieten sie sich sehr schnell als Deutsche, da sie sich untereinander auf deutsch unterhielten. So waren also die ersten neuen Kontakte geknuepft: Uwe, Kathrin, Maren und Steffy, welche sich in ihrem Backpacker kennen gelernt haben, wuerden mich auf den ersten Teilabschnitt begleiten. Im Bus sassen noch zwei weitere deutsche Damen (Lena + Henrietta) und so stellte die deutsche Nation ueber die Haelfte des Busses. Was mit Krieg nicht zu schaffen war, machen wir dann halt mit Tourismus.

Auf der Fahrt wurden mehrere kleine Sehenswuerdigkeiten, wie ein 800 Jahre alter Kauri Baum, oder das einzig von Hundertwasser auf der Suedhabkugel errichtete Gebaeude – eine Toilette angefahren. Ausserdem gab es einen kleinen Ausflug zu “Goat Island”, um das dortige Martim Ressort mittels Schnorcheln zu erleben. Leider waren entweder meine Augen ohne Brille zu schlecht, oder es gab nicht wirklich viele Fische zu sehen. Naja mir wurde von meiner zweiten Reiseagentur “Antje” versrpochen, das dies alles im Bootstrip von ihr enthalten sei.

Nachem wir Nachmittags in Pahia angekommen waren, lernte ich am Abend nach einem weiteren BBQ :-), noch zwei nette weitere Deutsche (Christiane + Bianca) kennen und so verbrachten der deutsche Tisch einen sehr lustigen Abend.

Ka kite anoo

PS:
Normally I planned to hike down from Pahia to Opua, but the thuesday starts off with a really nasty rain and so I’m will call Antje and get me a dry ride down to Opua.

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Posted By: Dirk
Last Edit: 15 Feb 2009 @ 12:22

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 08 Feb 2009 @ 22:13 

Fast der gesamte gestrige Tag war ein Entspannungstag mit Planung (ggf. Mt. Egmont und/oder Lake Waikaremoana Great Walk) und Vorbereitung (Stray Busticket kaufen usw.) . Einzig am Abend gab es das erste NZ-BBQ mit den Arbeitskollegen von Jochen. Wieder erwarten waren dabei sogar die Wuerste geniessbar und ich hatte eine sehr schoene Zeit in der Gastfreundschaft von “echten” Kiwis. Danke an Tori + Quentin und deren Familien, welche einen sehr herzlich aufnehmen.

Dafuer ging es dann heute richtig zur Sache. Ich kann ja nicht in Auckland naechtigen, ohne einmal in den Waitakeres gewesen zu sein. Dieses Naturschutzgebiet liegt nur 15 Minuten Fahrt von Jochens Haus entfernt und ist quasi seine zweite Heimat. Die Waitakeres sind eine richtiger Urwald, welcher leider die unangenehme Eigenschaft hat, dass er sich ueber weitverstreute Bergruecken erstreckt. Dies macht Wanderungen darin nicht gerade angenehmer. So starteten wir heute bei angenehmen Temperaturen zu einer kleinen Tour, welche mir eine verlassene Eisenbahntrasse und ein Staudamm zur Trinkwasser Gewinnung zeigen sollte. Leider war es auch bei dieser Tour nicht zu vermeiden, den ein oder anderen Berg zu erklimmen, nur um ihn wenig spaeter wieder zu verlassen. Alles in allem war es eine sehr schoene Track, welcher nach etwa 3 Stunden und ohne grosse Probleme abgeschlossen werden konnte.

Zur Belohnung sollte es danach in das Cafe “Elevations” gehen. Doch dort angekommen merkten ich sehr schnell, das ich hier auf einer Insel bin. Scheinbar ist die Grundversorgung mit Technik und Lebensmitteln nicht immer gegeben. So wurde mein Wunsch nach einem Iced Coffee verneint, da der Mixer kaputt sei, die danach bestellte Zitronen Tart war auch nicht mehr verfuegbar und am Ende war noch der Dip fuer die Kartoffelecken aufgebraucht XD. Was fuer eine Planung, zum Glueck gab es wenigstens noch normalen Kaffee, sonst haetten sie auch zwei sehr ungnadige Koffeinsuechtige am Bein gehabt. Fuer die ganzen Unannehmlichkeiten wurde man mit einem richtig guten Ausblick auf ganz Auckland, Rangitoto und sogar die Coromandel Peninsula entschaedigt.

Ka kite anoo

PS:
Tomorrow is the big day. I’m going to leave Auckland heading north with the stray bus. I’m excited about the new people I will meet and the attractions they gonne offer. So stay tuned for the next update.

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Posted By: Dirk
Last Edit: 08 Feb 2009 @ 22:16

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 07 Feb 2009 @ 10:47 

Tja was soll ich sagen, zurueck in die Steinzeit ist glaub ich der richtige Ausdruck fuer den zweiten Teil des Fluges. Nix Personal Entertainment System, nur eine Leinwand mit Beamer fuer alle. Und dann noch einen erstaunlich grossen Koreaner in der Reihen vor mir. X-) Aber gut, die Filme waren eh eher fuer die Katz. So war nach 2 Essen, 1/2 Film, viel Lesen, einiges an Musik und dem Versuch eines laengeren Schlafchens mit schreienden Kinder rund herum, auch die naechsten 10,5 Stunden geschafft und ich stand endlich im sonnigen und sehr sehr schwuelen (27 Grad im Schatten) Auckland. Der Anflug ist uebrigens immer wieder ein Hit, viel Pazifik , dann die ein oder andere Landzunge (Piha von oben gesehen), wieder viel Wasser und dann “plomb” man ist auf der Landebahn.

Nachdem mich Jochen aufgepickt hatte, gab es die Auswahl zwischen der obligatorischen Wanderung in den Waitakeres oder eine Runde Speedboot fahren. Ich hab mich dann spontan fuer das faule Angebot entschieden. So lernte ich Jochens Chef Quentin und sein Speedboot mit V8 Motor kennen. Nachdem noch ein weiterer Kollege (Nathan) hinzukam, starteten wir den Wellenritt in dem Hauraki Gulf. Nachdem das rumgehobse auf dem nur leicht welligen Wasser aufgehoert hat und wir einen wirklich schoenen Ritt auf dem Toranga Creek mit kleiner Wasserskieinlage von Quentin (beim naechsten Mal werden die Anfaengerski mitgenommen und ich muss auch ran). Auf dem Rueckweg durfte ich dann selbst mal ans Steuer, alles “Easy going”, bis dann Jochen ans Steuer ging. Nach ingineursmaessigem Sitzbankhalterungen Stresstest versagen, hat er es wahrhaftig geschafft den Motor auch noch zu knoecheln. Tja so sassen wir meilenweit vom Ausgangspunkt entfernt auf dem Gulf fest. Nachdem Quentins Bruder informiert war, damit er uns aufpicken solle, ruderten wir in vereinten Kraeften in die naechste Bay zurueck.

Ka kite anoo

PS: At the end they told me, that until now just every boat trip ended with a sunken or broken boat. Next time I’m not choosing the bargain tour.

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Posted By: Dirk
Last Edit: 07 Feb 2009 @ 10:47

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